Aus Tradition in Bewegung

Als 1931 ein badischer Bankkaufmann die Süddeutschen Elektromotorenwerke gründet, ahnt niemand, dass daraus eines der innovativsten Unternehmen im Bereich Antriebstechnik wird. Wir laden Sie ein zu einer Reise durch unsere Geschichte.

1931 1945 1948 1960 1965 1968 1971 1973 1975 1983 1987 1990 1994 1995 2003 2006 2008 2010 1950 1970
  • 1931

    Christian Pähr

    1931

    SEW - Antriebsstark seit Tag 1

    Am 13. Juni 1931 gründet der Bankkaufmann Christian Pähr die Süddeutschen Elektromotorenwerke, SEW, im nordbadischen Bruchsal. Verschiedene Elektro- und Getriebemotoren, die Elektro-Bandsägen "Millicut", der Hobler "Simplitt", die Elektro-Kreissägen "Circut" und die Schleifmotoren "Poliglitt" bilden das Produktionsprogramm des Startups.

    Die großen Erfolge seines Unternehmens erlebt Pähr nicht mehr. Nur vier Jahre nach der Gründung verstirbt er im Alter von 70 Jahren. Fortan leitet seine Witwe Kunigunde Pähr das Unternehmen, unterstützt von der gemeinsamen Tochter Edeltraut.

    SEW-Belegschaft nach der Gründung
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    Startup in schwarz-weiß: Die Gründungsbelegschaft von SEW

    SEW-Gebäude in den 1930er-Jahren
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    SEW Gebäude auf der Straße zum Erfolg

  • 1945

    Ernst Blickle übernimmt die Unternehmensleitung 1945

    1945

    Die große Chance für den großen Strategen

    Als am 1. März 1945 ein verherrendes Bombardement auf Bruchsal niedergeht, bleibt ein Großteil der SEW Gebäude wie durch ein Wunder verschont.

    Das Kriegsende läutet auch die Stunde der prägendsten Persönlichkeit der noch jungen SEW ein: Ernst Blickle. Im August 1945 übernimmt der auf der Schwäbischen Alb geborene Bauernsohn die Unternehmensleitung von seiner Schwiegermutter, Kunigunde Pähr.

    Bis zur Übernahme gab es für den ehemaligen Offizier nur wenige Berührungspunkte mit dem schwiegerelterlichen Unternehmen. Doch Ernst Blickle eignet sich in rasantem Tempo ingenieurtechnische Fachkenntnisse an und dirigiert von nun an den Aufstieg der SEW mit visionärem Unternehmergeist .

    Unversehrtes SEW-Gebäude nach dem Bombenangriff März 1945
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    Knapp entgeht das SEW-Gebäude der Zerstörung

  • 1948

    Getriebemotor im Einsatz um 1948

    1948

    Unternehmergeist zwischen Trümmern

    Im Frühjahr 1948 liegt ein Großteil Deutschlands noch in Trümmern. Ernst Blickle, der drei Jahre zuvor die Leitung der SEW übernommen hat, denkt jedoch nicht nur an Wiederaufbau. Der Jungunternehmer will expandieren. Die Fabriksäle in Bruchsal reichen nicht mehr aus, um die bereits zunehmende Nachfrage an Getriebemotoren zu bedienen. Und so legt er im zehn Kilometer entfernten Graben den Grundstein für eine 10.000 qm große Fabrikationsstätte.

    Im Zuge einer Werkserweiterung lässt Ernst Blickle zu einem späteren Zeitpunkt dort auch Sozialräume für die Belegschaft und Lehrwerkstätten errichten.

    Blick in die Produktion in den 1940ern
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    Kein Stillstand in der Antriebstechnik

    Luftbild Werk Graben-Neudorf um 1950

    Imposante Vogelperspektive des neuen Werks

  • 1960

    Erste ausländische Niederlassung SEW-USOCOME gegründet 1960

    1960

    Erste Fußspuren im Ausland

    1960 arbeiten bereits rund 600 Mitarbeiter in den SEW Büros und Produktionshallen in Graben und Bruchsal. Innerhalb einer Dekade, von 1950 bis 1960, steigt der SEW Umsatz von 1,4 Millionen DM auf etwa 20 Millionen DM.

    Bienvenue SEW USOCOME

    Neben dem in Nord, Mitte und Süd gegliederten Vertriebssystem in Deutschland, trägt auch die erste Niederlassung im Ausland zu diesem kometenhaften Auftstieg bei. Und so eröffnet unter dem Namen SEW USOCOME 1960 die erste ausländische Filiale im elsässischen Haguenau.

  • 1965

    Modulares Produktkonzept als Basis für den Getriebemotor-Baukasten von SEW

    1965

    Der Baukasten, aus dem Getriebemotoren sind

    In den 1960er Jahren schwappt eine neue unternehmerische Denkhaltung über den großen Teich, Marketing. Der Glaubenssatz dieser Managementlehre: Die konsequente Ausrichtung des gesamten Unternehmens an den Bedürfnissen des Marktes. Einen Ansatz, den Ernst Blickle mit der SEW bereits lebte. Die Bedürfnisse des Marktes waren Antriebe, die die speziellen Anforderungen der unterschiedlichen Branchen und Fertigungsprozesse erfüllten. Bis dato konnten solche kundenspezifischen Getriebe-Motor-Kombinationen nur äußerst kostenintensiv umgesetzt werden.

    Die Lösung hieß Modularität: Ein Baukasten von Getrieben und Motoren, die flexibel und kostengünstig kombinierbar sind.

    Dieses Baukastensystem ließ sich auch optimal in eine industrielle Serienfertigung mit geringen Stückkosten umsetzen. Das hieß, die Herstellung möglichst zentral in wenigen Werken und hoher Stückzahl zu organisieren.

    Blick ins SEW-Motorenlager um 1965
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    Blick ins SEW-Motorenlager um 1965

  • 1968

    SEW-EURODRIVE Schweden Ende der Sechziger

    1968

    Urlaub für das Wachstum

    Die Idee des Baukastensystems war genial. Nun ging es daran, sie in die Welt hinauszutragen.

    New York, Rio, Tokyo? Nein. 1968 öffnet das Montagewerk im schwedischen Jönköping seine Pforten. Rainer und Jürgen Blickle erinnern sich noch heute an den Campingurlaub und den Moment, in dem ihr Vater, Ernst Blickle, sagte, dass er "hier, genau hier" in Jönköping einen neuen SEW Standort errichtet.

    Noch im selben Jahr schreitet der Siebenmeilenstiefel des europäischen Unternehmenausbaus nach Italien. Zwei kleine Büroräume in Mailand und Bologna läuten die "SEW Zeit" in Bella Italia ein.

    Auf den Spuren von Scotland Yard. Ab 1969 löst SEW keine Verbrechen, aber sämtliche Fragen der Antriebtechnik in den Büroräumen einer ehemaligen Polizeistation im englischen Normanton.

  • 1971

    Das italienische Werk von SEW-EURODRIVE in Limbiate 1969

    1971

    Welcome, Bienvenue und Benvenuto SEW-EURODRIVE

    Der offiziellen SEW-Vertretung in Limbiante bei Mailand geht der Platz aus. Die Büroräume und Montagehalle müssen um das Eineinhalbfache erweitert werden, um die steigende Nachfrage bedienen zu können.

    Überall verzeichnen die europäischen Niederlassungen etliche Erfolge und wachsen kontinuierlich. Aus diesem Grund setzt Ernst Blickle 1971 ein deutliches Zeichen, um den Ruf des regionalen Mittelständlers abzulegen: Die Geburtsstunde der SEW-EURODRIVE.

    Geburtsstunde des Firmennamens SEW-EURODRIVE 1971
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    SEW-EURODRIVE

  • 1973

    Prospekt Obermoser-Motoren zu Beginn der Siebziger Jahre

    1973

    Es wächst zusammen, was zusammengehört

    1973 titelt die Regionalpresse: "Die Verhandlungen waren erfolgreich."

    SEW-EURODRIVE übernimmt den großen Konkurrenten der Nachkriegsjahre, die Firma Obermoser aus Bruchsal. Direkt in der Nachbarschaft der SEW fertigte der Spezialist für Getriebemotoren Direktantriebe, geräuscharme Kühlschrankmotoren und Schneckenradgetriebe. In einem zweiten Werk im oberbayrischen Miesbach produzierte Obermoser Elektromotoren. Das Unternehmen war jedoch bereits vor der Ölkrise und der nachfolgenden Rezession 1973/74 ins Straucheln geraten. Im Zuge der Übernahmen wird auch das Produktionsprogramm von Obermoser bereinigt und auf die drei SEW Standorte Haguenau, Graben und Bruchsal aufgeteilt.

    Gesundes Wachstum, auch in schwierigen Zeiten

    Die Übernahme der Obermoser AG stärkt die Position von SEW-EURODRIVE im zunehmend globaleren Wettbewerb.

  • 1975

    SEW-EURODRIVE expandiert nach Südamerika - Neues Werk in Brasilien

    1975

    Weltweiter Antrieb mit Pioniergeist

    Der internationale Ausbau des Unternehmens geht weiter. Von der südlichen Halbkugel aus beginnt 1975 die Erschließung des amerikanischen Kontinents. In Guarulhos im industriellen Zentrum Sao Paulos nimmt die SEW DO BRASIL Motores-Redutores LTDA das Geschäft auf. 1977 verlegt Rainer Blickle seinen Wohnsitz nach Brasilien. Vor Ort baut er das Werk weiter auf und übernimmt kurze Zeit später auch die Leitung.

  • 1983

    SEW-EURODRIVE Werk in Lyman, USA

    1983

    Die Söhne als Gründungsväter

    Sechs Jahre nach der Inbetriebnahme des Werkes in Brasilien überschreitet SEW-EURODRIVE 1983 auch die Grenze zu den Vereinigten Staaten. In Lyman, South Carolina, findet die Unterzeichnung der Gründungsurkunde der US-Tochter SEW-EURODRIVE INC. statt.

  • 1987

    Ernst Blickle wird das Bundesverdienstkreuz verliehen

    1987

    Ende einer Ära, Fortsetzung einer Erfolgsstory

    Über vier Jahrzehnte lang baute Ernst Blicke einen kleinen mittelständischen Familienbetrieb aus Bruchsal zum Global Player auf: SEW-EURODRIVE.

    Ernst Blickles Tod im Juli 1986 markiert auch das Ende einer Ära deutschen Unternehmertums. Visionäre der Nachkriegszeit, die die Zügel der deutschen Wirtschaft in die Hand nahmen, um sie aus den Trümmern zu führen.

    Das Erbe einer Erfolgsgeschichte. Der Tod des großen Unternehmenspatriarchen hinterlässt eine Lücke, die es zu füllen gilt. Diese Aufgabe treten 1987 Rainer und Jürgen Blickle als geschäftsführende Gesellschafter der SEW-EURODRIVE-Gruppe gemeinsam an. Rainer Blicke leitete zuvor zehn Jahre lang die SEW-EURODRIVE do Brasil. Sein Bruder Jürgen war seinerseits in Kanada für das Unternehmen tätig.

    Rainer Blickle
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    Rainer Blickle

    Rainer Blickle

    Jürgen Blickle
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    Jürgen Blickle

    Jürgen Blickle

  • 1990

    SEW-EUROCOME S.A. in Forbach, Tochtergesellschaft der SEW-USOCOME

    1990

    Von den Fußstapfen des Vaters zu neuen Fußspuren

    Wie der Vater, so der Sohn, oder in unserem Fall die Söhne. Denn auch Rainer und Jürgen Blickle treiben die weitere Entwicklung des Unternehmens mit neuen Ideen und Weitsicht voran.

    Exemplarisch steht dafür der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der Pfeffer & Partner Getriebebau GmbH 1990. Ein anderes Beispiel für das anhaltende Wachstum ist 1992 auch die Gründung der SEW-EUROCOME S.A., einer Tochtergesellschaft der SEW-USOCOME im ostfranzösischen Forbach.

  • 1994

    Spiroplan® Winkel-Getriebemotor

    1994

    Antrieb für Innovation - Innovation neuer Antriebe

    Evolution mit stählerner Verzahnung: Mit der SPIROPLAN® Getriebemotoren Baureihe stellt die SEW-EURODRIVE 1994 ein weiteres Mal Ihre Innovationskraft unter Beweis. Die Stahl-Stahl Verzahnung und die besonderen Zahneingriffs-Verhältnisse der robusten Winkelgetriebemotoren sorgen bei ihrer Präsentation für Aufsehen und Begeisterung im Markt.

    1994 erobert SEW-EURODRIVE auch einen weitereren Kontinent. Die chinesische Hafenstadt Tianjin dient mit der neu gegründeten Tochtergesellschaft SEW-EURODRIVE Co, Ltd. von nun an als zentraler Dreh- und Angelpunkt für alle Aktivitäten im Land des Drachens. Einen weiteren Vermerk auf der Weltkarte bekommt die finnische Hauptstadt, Helsinki. Der Erwerb einer Beteiligung an der Santasalo Ltd. stärkt auch die Expansion in Nordeuropa.

    Gründung von SEW-EURODRIVE Co, Ltd. in Tianjin, China
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    SEW-EURODRIVE im Reich der Mitte

  • 1995

    7er-Getriebereihe, Markteinführung 1995

    1995

    Wegweisend in die Zukunft der Antriebstechnik

    Die Markteinführung der wegweisenden 7er-Getriebereihe stößt auf den gleichen Zuspruch, wie bereits ein Jahr zuvor die Einführung der SPIROPLAN® Winkel-Getriebemotoren Baureihe.

    1995 ist aber auch das Jahr der Neustrukturierung der Unternehmensgruppe. Es entstehen Holding- und Managementgesellschaften in Rotterdam und eine Beteiligungs-GmbH in Bruchsal. Das Wachstum hält an und gipfelt 1999 im Bau und der Inbetriebnahme der neuen Elektronikkomponenten-Fertigung in Bruchsal. Ein Jahr später steht diese bereits auf der obersten Stufe des Siegertreppchens im Wettstreit um den Titel "Beste Fabrik des Jahres 2000".

    Ausgezeichnete Elektronikfertigung
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    Ausgezeichnete Elektronikfertigung

  • 2003

    Ernst-Blickle-Innovations-Center (EBIC)

    2003

    Millenium, Milliarde, Mitarbeiter

    Das neue Jahrtausend beginnt für SEW-EURODRIVE so erfolgreich, wie das letzte endete. 2003 übersteigt der Umsatz des Unternehmens erstmals die eine Milliarde Euro Marke. Im selben Jahr öffnet auch das Ernst-Blicke-Innovation-Center, kurz EBIC, seine Pforten in Bruchsal. Der futuristisch anmutende Glasbau mit dem angeschlossenen Prüf- und Versuchsfeld dient fortan als weltweite Schaltzentrale aller Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der SEW-EURODRIVE. Der Neubau ist eine Hommage an die zukunftsweisende Unternehmensführung von Ernst Blicke und schafft Platz für 400 Arbeitsplätze.

    2004 endet eine weitere Bauphase, und in Graben Neudorf öffnet das Service Competence Center Mitte. Im Zuge der Eröffnung des Competence Centers präsentiert SEW-EURODRIVE auch den Complete Drive Service, kurz CDS®. Ein exzellenter Dienstleistungs-Baukastensystem, der fortan einen auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden zugeschnittenen Service etabliert.

    Service-Baukastensystem CDS® Complete Drive-Service
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    Service-Baukastensystem CDS® Complete Drive-Service

  • 2006

    75-jähriges Jubiläum 2006

    2006

    75 Jahre und noch kein bisschen antriebslos

    Zu einer Kronjuwelen-Hochzeit gehört auch ein königliches Fest. Und so stieß man am 20.Mai 2006 im Hof des Bruchsaler Schlosses auf 75 Jahre SEW an. Die Bilanz bis zu diesem Tag: 11 Fertigungs- und 58 Montagewerke sowie Vertriebsniederlassungen und Vertretungen in 44 Ländern.

    Schöne Erinnerungen und schöne Aussichten

    Während die Einen noch in Nostalgie schwelgen, steht man bei SEW-EURODRIVE schon mit beiden Beinen in der Zukunft: In der DriveAcademy®, dem zentralen Bildungsinstitut von SEW-EURODRIVE für Kunden, die eigenen Mitarbeiter und die nächste Generation qualifizierter Nachwuchskräfte. Bis zum heutigen Tag sind die Schulungsräume der DriveAcademy® an den Standorten Bruchsal, Garbsen, Meerane, Langenfeld hochfrequentierte Fort- und Weiterbildungsstätten.

    DriveAcademy® in Bruchsal
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    DriveAcademy® in Bruchsal

  • 2008

    Industriegetriebe-Baureihe X

    2008

    Das Fundament einer neuen Industriegetriebe-Reihe

    2008 erfolgt der Spatenstich für die richtungsweisende Industriegetriebefertigung in Bruchsal. Die neue Produktionsstätte ist eigens für die Herstellung der Planetengetriebe der Baureihe P sowie der neu entwickelten Industriegetriebe-Baureihe X konzipiert. Die Stirnrad- und Kegelstirnradgetriebe der Baureihe X erweitern das SEW-EURODRIVE Programm nach oben und bedienen den weltweiten Bedarf an drehmomentstarken und robusten Großgetrieben im Bereich der Stück- und Schüttgutfördertechnik sowie großen Prozessmaschinen.

  • 2010

    Großgetriebewerk in Bruchsal

    2010

    Große Getriebe, große Zukunft

    Eröffnung des Großgetriebewerks in Bruchsal. Die zeitweilig größte Baustelle des Landes Baden-Württembergs hat sich innerhalb von weniger als 2 Jahren in eine imposante Fertigungslandschaft verwandelt.

    SEW-EURODRIVE Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter Rainer Blickle und Ministerpräsident Stefan Mappus nehmen das neue Werk gemeinsam in Betrieb. Der Startschuss für die Fertigung von großen Industriegetrieben für den Einsatz in Häfen, dem Bergbau oder Zementmühlen.

    Das 100 Millionen Euro Projekt erstreckt sich über eine überbaute Fläche von 60000 Quadratmetern und setzt auch hinsichtlich Nachhaltigkeit Maßstäbe: ca. 145.000 kWh hoch ist der Ertrag der auf dem Dach installierten Photovoltaik-Anlage.

    Großgetriebewerk in Bruchsal
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    Großgetriebewerk in Bruchsal